Was genau ist Traumasensibles Yoga (TSY)?

Unsere zertifizierte Seminarreihe im traumasensiblen Yoga (TSY) möchten Sie befähigen, den therapeutischen Wert des Yoga zu nutzen.

Vorwiegend kognitiv arbeitende Therapeuten lernen wie sie gewonnene Einsichten körperlich verankern und nachhaltig vertiefen können. Yogalehrerinnen werden sicherer in ihrer spontanen Reaktion auf zunächst unverständlich wirkendes Verhalten. Betroffene kommen in einen ersten Kontakt mit ihrem “inneren Arzt”. Die Teilnehmerinnen erfahren, wie Yoga mit unterschiedlichsten Zielgruppen durchgeführt werden kann (z.B.  im Gefängnis, beim Militär, mit Flüchtlingen, im klinischen Kontext  oder in der stationären Jugendhilfe). Es wird erfahren wie Yoga  im Einzelsetting integriert werden kann.

In der weiterführenden Trauma-Yogatherapie-Ausbildung hat die Selbsterfahrung mehr Raum. Was ich selbst erlebt, gespürt und erfahren habe, kann ich authentisch weitergeben. Die meisten Menschen haben im Verlauf ihres Lebens auch schmerzliche Erfahrungen machen müssen. In Demonstration, Partnerübung und Supervision wird die heilende Kraft von Achtsamkeit, Bezeugung durch eine Gemeinschaft und würdigende Begleitung erlebt, beobachtet und erfahren. Die Durcharbeitung und Verwandlung  von Verletzungserfahrungen ist eine Voraussetzung, um später selber therapeutisch zu arbeiten. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit,  in die Dozententätigkeit einzusteigen – entweder im Rahmen unserer TSY-Ausbildungen oder in anderen Zusammenhängen.   

Was bietet mir die zertifizierte Seminarreihe (TSY) ?

In unserem Dozententeam fließen Erfahrungen aus dem Alltag einer psychotherapeutischen Praxis mit den langjährigen Erfahrungen in Yogalehrer-Ausbildungsschulen zusammen. So wechselt in unserer zertifizierten Seminarreihe im traumasensiblen Yoga (TSY) der Blick mal aus einer psychotherapeutisch ärztlichen Perspektive sich mit dem Blick aus der Perspektive eines Yogalehrers ab. Östliche und westliche Professionalität ergänzen sich zu einem ganzheitlichen Verständnis von Heilung. Den Dozenten liegt eine Zusammenarbeit der unterschiedlich orientierten Berufsgruppen, die durch einen gemeinsamen Besuch der zertifizierten Seminarreihe (Basis- sowie Aufbaumodul 1 und 2) gestärkt werden kann, sehr am Herzen. Betroffene kommen in Kontakt mit ihrem “inneren Arzt”. Vorwiegend kognitiv arbeitende Therapeuten lernen gewonnene Einsichten körperlich zu verankern und nachhaltig zu vertiefen. Yogalehrerinnen werden sicherer in ihrer spontanen Reaktion auf zunächst unverständlich wirkendes Verhalten. Die Teilnehmerinnen erfahren, wie Yoga im Gefängnis, beim Militär, Flüchtlingen oder in einem Kinderheim angeboten bzw. in eine Einzelpraxis integriert werden kann.

Was bietet mir die Trauma-Yogatherapie-Ausbildung?

In Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit wird ein Überblick über das bisher geführte Leben erarbeitet, um eventuell noch bestehende Anhaftungen aufzulösen. Mögliche Triggerpunkte werden klar benannt, identifiziert und individuell spezifische hilfreiche Übungen werden gesammelt, um für Situationen, die aus der eigenen Mitte schleudern könnten, vorbereitet zu sein. Würdigend wird auch auf die bisherigen Lebensleistungen geblickt, um die (je)eigenen Ressourcen bewusst zu haben: “Was hat mir in den verschiedenen Situationen geholfen, wie habe ich das geschafft? Was sind meine besonderen Kraftquellen?” Die Gruppe als das traumatisierende Ereignis bezeugende und würdigende Gemeinschaft zu erleben, schafft eine tiefe und bereichernde emotionale Neuausrichtung.

Bei Bedarf ist auch eine Einzelsupervision bei einem der Dozenten möglich.