
Traumatische Erfahrungen betreffen nie nur den Geist oder einen einzelnen Menschen isoliert: Sie hinterlassen tiefe Spuren im Körper, beeinflussen Beziehungen, Partnerschaften und prägen ganze Familiensysteme. Umso wichtiger ist es, Methoden miteinander zu vernetzen, die sowohl das soziale System als auch die körperliche Ebene einbeziehen.
Am 24. April 2027 veranstaltet das renommierte Institut für Systemische Therapie (IST) in Wien eine hochkarätige Fachtagung zum Thema:
👉 „Trauma und Systemische Therapie – Aktuelle Perspektiven der Systemischen Traumatherapie“
Wir freuen uns ganz besonders, dass Traumasensibles Yoga (TSY) durch Angela Dunemann mit einem Fachvortrag und praxisorientierten Workshops zentral im Programm vertreten ist!
Körperorientierung und Systemik Hand in Hand
Trauma verändert oft die Verbindung zu sich selbst und zur Umwelt. Therapeut:innen und Begleitende stehen vor der Herausforderung, Räume für Sicherheit, Stabilisierung und korrigierende Beziehungserfahrungen zu öffnen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Fachtagung liegt auf der achtsamen Körperwahrnehmung und dem Traumasensiblen Yoga (TSY):
Selbstwahrnehmung & Verbundenheit: Wie Betroffene wieder behutsam lernen können, den eigenen Körper als sicheren Ort zu erfahren.
Nervensystem regulieren: Trigger und Stressreaktionen frühzeitig erkennen und über den Körper das autonome Nervensystem stabilisieren.
Praxistransfer: Konkrete, niederschwellige Übungen für das Einzel- und Gruppensetting – wirksam und sicher anwendbar, auch ganz ohne Yogavorkenntnisse.
Das Programm im Überblick
Die Tagung verbindet fundierte theoretische Impulse mit konkreter Selbsterfahrung und interdisziplinärem Austausch:
09:00 Uhr: Begrüßung
09:15 Uhr: „Warum Trauma für uns Systemiker:innen wichtig ist“ – Eröffnungsvortrag von Astrid Just & Evtimiya Radeva Kulnigg (IST Wien)
10:00 Uhr: „Ein Trauma hat man nicht alleine“ – Fachvortrag von Reinert Hanswille (IFS Essen)
11:00 Uhr: „Trauma – Yogatherapie“ – Fachvortrag von Angela Dunemann (TSY Jüchen-Damm)
11:45 Uhr: Reflexion und Fragerunde
13:30 – 17:15 Uhr: Parallele Workshops (in zwei Teilen):
Workshop 1 (Reinert Hanswille): Psychotraumatologie & Traumaarbeit im Mehrpersonensetting
Workshop 2 (Angela Dunemann): Trauma-Yogatherapie in der Praxis
Workshop 3 (Astrid Just & Evtimiya Radeva Kulnigg): NET (Narrative Expositionstherapie) im systemischen Kontext
17:30 Uhr: Ausklang und Vernetzung
Eckdaten zur Veranstaltung
Datum: 24. April 2027 (09:00 – 18:00 Uhr)
Ort: Institut für Systemische Therapie (IST), Am Heumarkt 9/2/22, A-1030 Wien
Kosten: 295 €
Umfang: 10 Fortbildungseinheiten
Zielgruppe: Fachleute aus Praxis, Klinik, Psychotherapie, Beratung und sozialen Einrichtungen
Hinweis: Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt.
Weitere Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr direkt auf der Webseite des IST Wien.
Michael Pfahl
Michael Pfahl unterrichtet Hatha Yoga jeweils dienstags um 20 Uhr im Onlineyoga Livestream.
Nach Patanjali ist Yoga – „Das zur Ruhe kommen der Gedankenwellen im Geist“. Diesem Sutra folgend möchte Michael in der Yogapraxis das Bewusstsein in jeder Haltung oder Atemübung auf der Yogamatte in das Bewusstsein jeder Handlung im Leben integrieren.
Er ist
- Yogalehrer (VIYM)
- Dozententätigkeit Yogalehrer-Ausbildung
- Ayurveda Therapeut i.A. (AyurVeda Campus)
- Bürokaufmann (IHK)
- Entspannungstrainer für Kinder (AHAB)
- Kursleiter AT und PMR (AHAB)


